Mikrostromtherapie mit leitwertangepasster Frequenz und Stromstärke

Bei der Mikrostromtherapie mit kontinuierlicher Leitwertkontrolle lassen sich durch Analyse des Hautwiderstandes Rückschlüsse auf den lokalen Gewebestoffwechsel hinsichtlich entzündlicher oder degenerativer Ursachen (z.B. Narben) ziehen.

Im Anschluß an die initiale Messung des Gewebezustandes wird in der Regel die entsprechende Mikrostromtherapie durchgeführt - das Gerät entwickelt automatisch für jeden Patienten ein individuelles Therapiekonzept. (Messen - Handeln - Messen - Handeln..) Das Ziel ist dabei eine Stoffwechselaktivierung- und Regeneration bei degenerativen Prozessen und eine Stoffwechselhemmung und somit Kühlung bei entzündlichen Prozessen, um eine Ausheilung zu ermöglichen. Hierbei kommen auch stets die LED-Dioden zum Einsatz, dei über die Lichtinformation zusätzlich wirken.

Nach diesem Konzept wird das Gerät vor allem bei folgenden Beschwerden eingesetzt:

  • Sportverletzungen
  • Verspannungen, Myogelosen
  • Arthrose/Arthritis
  • Sonstige lokale Entzündungen

Der Einsatz der Stabelektroden kann dann sehr gut, spürbar für den Therapeuten und den Patienten, anzeigen, wo lokal noch Störfelder vorhanden sind, die den normalen Elektronenfluss über die Gewebs-Ionen behindern.

Eine Entzündung stellt, auf den Zellstoffwechsel bezogen, einen hypermetabolen Zustand dar, also einen ,,zu schnell" ablaufenden Prozess. Ein solcher Zustand ist bei der Diagnostik durch einen niedrigen Leitwert erkennbar, da das Gewebe bei einer Entzündung ionenarmes Wasser einlagert und so die Leitfähigkeit senkt. In diesem Fall entzieht das Gerät dem entzündlichen Prozess seine Energie (Abziehen von Elektronen aus dem Gewebe durch positive Polarisation der Elektroden), und gibt dem Gewebe so die Möglichkeit sich zu regenerieren.

Im Falle einer Degeneration lässt sich ein hypmetaboler Zustand feststellen, welcher einen hohen Leitwert besitzt. Gegenläufig zu der Therapie bei einer Entzündung wird hier als Konsequenz Energie zugeführt, um die ,,starre" der Zellen zu lösen und den Impuls zu vermehrter Zellteilung und Regeneration zu setzen. Gleichzeitig sollte hierbei eine Physiotherapie in Erwägung gezogen werden, um das Gewebe zusätzlich zu stimulieren und zu trainieren.

Die Effektivität der Therapie bestimmt sich letztendlich in dem Aufrechterhalten des korrigierten Zustandes, wodurch in der Regel etwa 3 Sitzungen pro Woche und insgesamt etwa 10 Anwendungen nötig sind.

Das Gerät verfügt zusätzlich über die Möglichkeit, 2 Lichtquellen am betroffenen Gewebe einzusetzen. Diese Lichtquellen sind auf die Mikrostromkanäle abgestimmt und geben synchron ihre Impulse ab. Durch diese Maßnahme nimmt der informative Charakter der Therapie auf das Gewebe deutlich zu und verbessert den Therapieverlauf.

Ergänzend bietet sich bei entzündlichen Ursachen die ACRS-Eigenbluttherapie an, welche lokal mit körpereigenem, modifiziertem Serum entzündungshemmend und regenerativ wirkt. Die intravenöse Sauerstofftherapie kann zusätzlich die Entzündungsbereitschaft des Körpers dämmen.

Bei degenerativen Ursachen gilt es außerdem festzustellen, wie es zu der Vernarbung oder dem Abbau des Gewebes kommen konnte. Bei Polyneuropathie sind beispielsweise oft Durchblutungsstörungen und Mängel an Nährstoffen, insbesondere Vitamin B1, B6 und B12, Vitamin D, Magnesium und weiteren Faktoren ausschlaggebend. Die Ergänzung solcher Stoffe weit über den üblichen Tagesbedarf hinaus kann das Fortschreiten einer solchen Degeneration mindern und zum Aufbau des Gewebes beitragen. Zu diesem Zweck kann der vielseitige therapeutische Ansatz der Zellsymbiosistherapie sinnvoll sein.